
Position & Prozess
Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Sichtbarkeit und Auflösung.
Ausgangspunkt meiner Malerei sind innere Landschaften, Erinnerungsräume und jene feinen Übergänge zwischen Wahrnehmung und Vorstellung. Mich faszinieren Spuren des Verborgenen – Fragmente, Symbole und Formen, die vertraut erscheinen, ohne eindeutig zu werden.
In meinen Bildern begegnen sich organische Formen und geometrische Strukturen, Verdichtung und Leere, Intuition und Konstruktion. Schichten aus Farbe, Linien und Texturen erzeugen Bildräume, die sich nicht festlegen lassen und unterschiedliche Lesarten zulassen.
Die Werke erzählen keine abgeschlossenen Geschichten. Sie eröffnen Möglichkeiten der Wahrnehmung. Räume für Assoziationen, Erinnerungen und persönliche Resonanz.
Mich interessiert weniger das Eindeutige als das Dazwischen – jene stillen Bereiche, in denen Bedeutung entsteht, ohne ausgesprochen werden zu müssen.
Zur Person
Ich arbeite mit Acryl auf Leinwand und entwickle Bildwelten zwischen Abstraktion und Figuration.
Meine Arbeiten entstehen in einem intuitiven Prozess des Schichtens, Überarbeitens und Freilegens. Formen treten hervor, verschwinden und tauchen in veränderter Gestalt wieder auf. Dabei entstehen offene Bildräume, die sich zwischen Erinnerung, Körperlichkeit, Bewegung und Abstraktion bewegen.
Im Zentrum meiner Arbeit stehen Atmosphäre, Präsenz und Ambivalenz. Jede Werkserie untersucht unterschiedliche Aspekte dieser Fragestellungen und bleibt zugleich mit einem übergeordneten Interesse an Wahrnehmung, Resonanz und menschlicher Erfahrung verbunden.
Meine aktuellen Arbeiten konzentrieren sich zunehmend auf Reduktion, Spannung und das Zusammenspiel von Form und Auflösung.












